Horny Dolphins spielen Punk: Peitschende Drums und rohe Gitarrenbretter, dazu eine Posaune, die sich eher wie ein
Synthesizer anfühlt. Inhaltlich bewegt sich die Band irgendwo zwischen selbstironischer Hoffnungslosigkeit und der Wut
auf das, was sich vermeintlich nicht ändern lässt. Die Musik strotzt vor ungestümer Energie und tönt selbst gemacht,
weil sie es ist: Der Bandraum als Billigstudio, DIY, weil es sich echter anfühlt. Die Shows der Band sind laut, direkt und
schweisstreibend. Dem eigenen Kopf entfliehen, dem Alltag den Mittelfinger zeigen, weil das alles ein bisschen schöner
macht.